Telekom: So profitieren Festnetzkunden vom 5G-Ausbau

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Die Deutsche Telekom treibt den Mobilfunkausbau weiter voran. Neben neuen Standorten werden bestehende Zellen aufgerüstet, um mehr Kapazität für Daten und Telefonie bereitzustellen. Ziel ist ein „Ultra-Kapazitätsnetz“.

Neue Standorte und Aufrüstungen

Im September gingen 134 neue Mobilfunkstandorte ans Netz:

  • Bayern: 30
  • Nordrhein-Westfalen: 19
  • Baden-Württemberg: 14
  • Hessen: 14

Deutschlandweit senden inzwischen über 17.000 5G-Antennen im 3,6-GHz-Band. Dort sind Gigabit-Geschwindigkeiten möglich. Die Reichweite ist auf dieser hohen Frequenz physikalisch begrenzt, daher kommt sie vor allem an Hotspots mit hoher Nutzung zum Einsatz.

Netzabdeckung

Die Telekom meldet eine 5G-Versorgung von rund 99 % der Haushalte. Das LTE-Netz erreicht eine nahezu vollständige Bevölkerungsabdeckung.

Wie Festnetzkunden profitieren: Hybrid-Anschluss

Mit MagentaZuhause Hybrid werden DSL und LTE/5G gebündelt. Ergebnis: höhere Downloadraten als mit reiner DSL-Leitung, besonders dort, wo das Festnetz noch limitiert.

  • Laut Telekom sind nahezu bundesweit bis zu 100 MBit/s möglich, selbst wenn die DSL-Leitung z. B. nur 16 MBit/s liefert.
  • Die Hybrid-Tarife wurden kürzlich neu zugeschnitten. Technik: ein Hybrid-Router verteilt den Traffic dynamisch auf Festnetz + Mobilfunk.

Einordnung 3,6 GHz

  • Vorteil: viel Spektrum → sehr hohe Datenraten.
  • Nachteil: geringere Zellgröße → dichter Netzausbau nötig.
  • Einsatz: Städte, Bahnhöfe, Arenen, Gewerbestandorte.

Hinweis am Rand

Unabhängig vom Telekom-Ausbau: Der österreichische Anbieter Mass Response plante bereits 2016 den Einstieg als virtueller Netzbetreiber im o2-Netz. Zehn Jahre später könnte dies mit Spusu gelingen.

Von Kstin

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